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 Geschichte

Zum ersten Mal wurde von Dlugopole im 14. Jahrhundert im Zusammenhang mit Niederlangenau erwähnt, aus dem sich im frühen 19. Jahrhundert das heutige Kurbad entwickelte. Im Jahre 1802 wurde die 200 Jahre früher, während eines Bergschlags in der Alaungrube entdeckte Mineralwasserquelle "Emilia" in ein steinernes Bett gezwungen. Es wurde die ersten Kurheime errichtet und ein Moor-Badehaus gebaut. 1839 erwarb Dr. Hancke aus Wroclaw den Kurteil von Langenau und gründete ein Kurbad, das mit den älteren Kurorten des Glatzer Landes konkurrieren konnte. Es wurden auch zwei weitere Heilwasserquellen gefunden. Bis 1939 entwickelte sich das Kurbad und wurde kontinuierlich erweitert. Während des 2. Weltkrieges dienten die Gebäude als Lazarett. Nach dem Krieg nahm das Bad den Kurbetrieb bald wieder auf. 1956 wurde dass das therapeutische Profil des Kurbads abgeändert. Es wurde verwaltungstechnisch von Niederlangenau getrennt und war fortan eine eigenständige Ortschaft, für gewisse Zeit sogar Sitz der Gemeinde.

Geschichte von Bad Langenau Geschichte von Bad Langenau Geschichte von Bad Langenau
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Geschichte von Bad Langenau:

1381 - Auf dem Gebiet des heutigen Kurorts, wahrscheinlich am Ende des Bukowa Tals, befand sich eine Mühle, die im Eigentum der Familie von Glubos stand.

1563 - Bewohner der Stadt Wroclaw beginnen Alaun in der Umgebung von Dlugopole Zdroj zu gewinnen.

1568 - In der Alaungrube ist der Stollen „Gab Gottes” im Betrieb, der einem Handelshaus in Wroclaw gehört.

1590 - Gewinnung des Alauns wird eingestellt.

5 VI 1622 - Aufstand der Bauern aus Dlugopole und benachbarten Dörfern bei Bystrzyca, durch Lisowczycy blutig niedergeschlagen.

1648 - Im Stollen kommt das schädliche stark konzentrierte Kohlenstoffdioxid vor.

1648 - Dem Abbauraum in der Grube entspringt das Wasser (14–20m tief unter der Erde); es wird durch die Einheimischen zum Trinken und Baden genommen, das Wasser wird für Schaumgetränke mit Wein und Zucker eingesetzt.

Gegen 1680 - Dlugopole wird durch eine Seuche verwüstet.

1762 - Der in der Nähe ansässige Müller Wolf stellt einen Trog aus Holz für die Wasserentnahme, und in seinem Haus stellt er einen Badebottich auf.

1798 - Die erste Wasserentnahmestelle in einem Trog aus Stein wird zur Quelle „Emilia”, danach werden erste Wasseranalysen durch den schlesischen Geologen Dr. Ohm durchgeführt.

1802 - Beschaffung und Einbau der ersten Wannen aus Gusseisen.

1819 - An der Quelle „Emilia” wird das erste Kurhaus gebaut. Zum ersten Kurarzt wird Dr. Lengfeld.

1819 - Dank dem Interesse seitens des Stadtrates von Bystrzyca Klodzka entsteht die erste Badeanstalt mit 12 Kabinen, wo sich am Anfang Wannen aus Holz befanden (an Stelle des heutigen Sanatoriums „Dabrowka”).

1819 - In der Gegend der heutigen Lesna-Straße wird der Kurpark angelegt.

1827 - Das zweite Haus für Kurgäste wird eröffnet.

1830 - Es besteht eine Kolonnade, wo die Kurgäste spazieren, sie spielt auch die Rolle der Kuranlage, wo man das das frische ausgegebene Wasser trinken kann (heute steht hier ein Lichtspielhaus).

1830 - Errichtet wurden Badeanlagen für Moorbäder mit drei Räumen (heute steht hier die Naturheilanstalt „Karol”) sowie die Pension „Fortuna”.

1834 - An Stelle der früheren Baderäume wird ein neues, gemauertes Kurhaus errichtet, in dem sich Räume für Behandlungen, Unterkunftsräume, ein Speiseraum, ein Tanzsaal, eine Weinstube, ein Billardzimmer und ein Spielzimmer befinden (zur Zeit ist das Sanatorium „Dabrowka”).

1835 - Herr Fischer, Chemiker, durchführt eine Wasseranalyse aus der Quelle „Emilia” und bezeichnet das Wasser als eisenhaltiger Sauerbrunnen.

1839 - Dr. Julius Hancke aus Wrocław kauft den Kurort für 7,5 Tsd. Taler ein und somit fängt hier die Blütezeit an.

1840 - Hancke versetzt den Kurpark tiefer und erweitert ihn. Das Holzhaus an der Quelle „Emilia” wird durch einen Pavillon im gotischen Stil – die erste Trinkhalle, erstetzt.

1840 - Bau einer geschlossenen Halle für Spazierende, in der Heilwasser zum Trinken ausgegeben war und eine Konditorei errichtet wurde (zur Zeit ist das Café „Zdrojowa”.

1845 - A. Duflos entdeckt auf der Wiese bei Wronka den Heilschlamm und lässt ihn einer Analyse unterziehen.

1846 - Errichtung einer neuen Kolonnade für spazierende Kurgäste an Stelle der früheren (zur Zeit ist das die Fassade des Lichtspielhauses).

1850 - 1851 - Bau einer Anlage mit sechs Baderäumen, in denen Wannen aus Marmor eingebaut wurden (zur Zeit ist das die Nauturheilanstalt „Karol”).

1870 - Dlugopole wird durch eine Pockenepidemie angegriffen.

1870 - 1871 - Erweiterung der Nauturheilanstalt (Baderäume) bis 40 Räume.

1872 - Umwandlung des Kurhauses in das Gasthaus „Fortuna” mit 34 Zimmern.

1875 - Bau einer Eisenbahnlinie von Klodzko nach Miedzylesie sowie eines 360m langen Eisenbahntunnels.

1875 - Erweiterung des Kurparks um nah gelegene Wälder, der östliche Park wird angelegt.

1876 - Bau der Post mit dem Telegrafen.

1875 - 1876 - Bau der eleganten Pension „Elisenhof” (zur Zeit das zerstörte Sanatorium „Piast”).

Am 15.02.1876 - an der Promenade wurde eine neue Mineralwasserquelle entdeckt, die am 11.Juni mit dem Namen „Eliza” durch Prof. Heinrich Rober Geppert benannt wurde (zur Zeit heißt sie „Kazimierz”), eine Analyse bestätigte das Eisengehalt von 5 mgr.

1878 - Der Kurpark wurde erweitert. Die untere Lindenpromenade wurde verlängert.

Ende des 19. Jhs. - Entstehung einiger neuer Pensionen. Freies Gelände bekommt neue Einrichtungen, wie Gartenhäuser, Alleen, Aussichtspunkte und Bänke.

1880 - Umwandlung der Kolonnade für Spaziergänge in einen Markt.

1882 - Bau einer Bahnstation neben dem Tunnel.

1883 - Dr. Theodor Polek macht eine ausführliche chemische Analyse des Wassers aus der Quelle „Emilia”.

1892 - Im Kurort siedelt sich der Pole Dr. Zakrzewski an.

1893 - Errichtung der Evangelischen Kirche mit Mitteln der Stiftung „Bund Gustaw Adolf und Gräfin von Richthofen”.

1896 - Aus dem Kurort scheidet Dr. Zakrzewski aus, er wird durch den aus Poznań kommenden Dr. Wociech Grabowski ersetzt.

Am 30.07.1897 - Eine Flut sucht Dlugopole heim, Schäden sind nicht erheblich.

1900 - Die erste elektrische Blumenuhr in Preußen wurde in Betrieb gesetzt.

1903 - Es wurden 7089 Heilbehandlungen vorgenommen.

1904 - Es wurden 8410 Heilbehandlungen vorgenommen. In Dlugopole kamen 1870 Personen an.

1905 - Es wurden 9571 Mineralbäder vorgenommen. Im Kurort kamen 2140 Personen an.

1906 - In Dlugopole kamen 2896 Personen zur Kur an.

1909 - Nächste und ergiebigste Tiefbohrung der Quelle „Renata”.

1910 - Auftritte der Wiener Schauspieler im ersten Freilandtheater in Schlesien.

1938 - Der Fluss Nysa Klodzka tritt über die Ufer und überflutet den Kurort.

1939 - 1945 - Der Kurort stellt seine Tätigkeit ein und wird zum Militärkrankenhaus für Ostfrontsoldaten.

Am 10.05.1945 - Befreiung der Stadt Dlugopole durch die Sowjetische Armee.

1945 - Im Kurort wird ein Dienstposten für den Grenzschutz errichtet.

1945 - 1947 - Dlugopole trägt den Namen Dluzewo.

1946 - Ankunft der ersten Kurgäste und die Wiederaufnahme der ursprünglichen Tätigkeit als Kurort (Dlugopole verfügt über 40 Plätze in Sanatorien).

1956 - Profil der Heilbehandlug in Dlugopole wird geändert.

1958 - 1964 - Sanierung und Modernisierung der Naturheilanstalt „Karol”, Instandsetzung und Umbau der Sanatorien.

Am 10.05.1960 - Enthüllung des Gedenksteines zum 15.Jahrestag der Befreiung der Stadt Dlugopole Zdroj durch die Sowjetische Armee.

1962 - Brand im Sanatorium Nr. II (zur Zeit ist das Sanatorium „Mieszko”). Das Dach und der Glockenturm der Kapelle verbrannten.

1964 - Trinkhalle an der Quelle „Emilia” wird abgebaut und durch eine Betonterrasse ersetzt.

1965 - 1970 - Kurpark wurde einer Renovierung unterzogen.

1966 - Dlugopole und Ladek wurden zu einer administrativ-organisatorischen Einheit verschmolzen.

1986 - Es entsteht die Gesellschaft der Liebhaber von Dlugopole Zdroj, zum ersten Mal wurde das Johannisfest im Rahmen der gefeierten Tage der Stadt Dlugopole organisiert.

1992 - Feriendienst für Werktätige in Dlugopole Zdroj ging in Konkurs

Am 6. - 7.07.1997 - Riesige Überschwemmung sucht Dlugopole heim und richtet enorme Schäden an.

1999 - Bau eines neuen Überwegs am Fluss Nysa Kłodzka, der durch das Hochwasser zerstört wurde.

Am 3. - 24.08.2003 - In Dlugopole Zdroj findet das Internationale Pleinair der Bildhauer „ART.-EX” statt.

Textautor – Maciej Piasecki


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